Wer sie noch nie gegessen hat, sollte sie auf jeden Fall ausprobieren. Bouchot-Muscheln stammen aus der Normandie, genauer gesagt aus der Gegend um Mont-Saint-Michel. Sie sind kleiner als Miesmuscheln, haben eine etwas intensivere gelbliche Färbung und einen ganz wunderbaren, feinen Geschmack. Ich habe sie vor einem Jahr zum ersten Mal in einem kleinen französischen Restaurant in Frankfurt gegessen und seitdem mehrmals zu Hause gekocht. Kaufen kann man sie bei gut sortierten Fischhändlern, in Frankfurt auch im Frischeparadies. Ich würde nur immer empfehlen vorher anzurufen, damit man nicht umsonst loszieht. In den meisten Rezepten werden für 2 Personen 1kg Muscheln angegeben, aber wenn man wirklich nur Muscheln isst, dann darf es ruhig etwas mehr sein. Wir haben die 2kg auf jeden Fall fast komplett verdrückt :-)
Zutaten:
2 kg Bouchot-Muscheln
1 kleine Zwiebel
1 Karotte
1 Stange Sellerie
2 TL Tomatenmark
1 Dose stückige Tomaten (ohne Saft)
250 ml Weißwein
1 Bund Petersilie
1 Prise Chiliflakes
Salz
Pfeffer
Zubereitung:
1. Muscheln in reichlich Wasser gründlich waschen. Offene Muscheln entsorgen.
2. Gemüse fein würfeln und in einem großen Topf mit etwas Olivenöl anschwitzen. Wenn das Gemüse weich ist, Tomatenmarkt und Chiliflakes unterrühren, mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Wein ablöschen. Etwas einkochen lassen (circa 5 min) und dann die Tomatenstücke dazugeben. Wer es lieber etwas tomatiger mag, der kann natürlich auch ein paar EL von dem Tomatensaft dazugeben.
3. Soße mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken. Muscheln dazugeben und bei geschlossenem Deckel circa 8 min garen. Hin und wieder umrühren. Die Muscheln sind fertig wenn sie aufgegangen sind.
4. Petersilie hacken und untermischen. Mit Baguette servieren.
Rezept adaptiert von Essen & Trinken
Kochen ist kein Hexenwerk! Jeder kann kochen, vorausgesetzt er/sie ist Willens es zu versuchen. Kochen erfordert keine Profiausrüstung, man muss nicht stundenlang in der Küche schwitzen und es bedarf auch keiner ausgefeilten Techniken um eine leckere Mahlzeit auf den Tisch zu bringen. Alles was man braucht ist etwas Geduld, Liebe zum guten Essen und frische Zutaten.
Samstag, 22. November 2014
Mittwoch, 12. November 2014
Hefezopf (kinder-) leicht gemacht
Wenn ich sage, dass dieses Rezept kinderleicht ist, dann meine ich das in diesem Fall auch genau so. Diesen Hefezopf habe nämlich nicht ich gebacken, sondern meine 11-jährige Tochter. Total einfach und extrem lecker. Hefeteig kann ja schnell trocken werden, hier keine Spur davon. Der Zopf ist wunderbar weich und hat genau die richtige Süße. Mit Butter und Marmelade bestreichen...ein Traum!
Zutaten:
500 g Mehl
1 Ei, verquirlt
20 g frische Hefe
75 g Zucker
250 ml Milch (lauwarm)
75 g weiche Butter
1 Prise Salz
Hagelzucker
Zubereitung:
1. Hefe in einer Schüssel zerbröseln. Mit etwas Milch und dem Zucker vermischen. 10 min stehen lassen.
2. Nach 10 min Mehl, Salz, die restliche Milch und 2 EL von dem verquirlten Ei hinzugeben. Mit dem Knethaken erst 3 min bei niedriger Geschwindigkeit, dann 5 min bei höherer Geschwindigkeit kneten. Die Butter stückchenweise dazugeben und weitere 3-4 min kneten bis ein glatter, elastischer Teig entstanden ist. An einem warmen Ort mit einem feuchten Küchentuch bedeckt 1 Stunde gehen lassen.
3. Nachdem der Teig gegangen ist, kurz durchkneten und in 3 gleiche Teile schneiden. Nochmal 10 ruhen lassen.
4. Aus jedem der 3 Teilstücke eine circa 40 cm lange Rolle formen. Backpapier auf ein Backblech geben und direkt auf dem Blech einen lockeren Zopf flechten. Enden zusammenfalten und nochmals 45 min gehen lassen (abgedeckt).
5. Ofen auf 180° Umluft vorheizen. Hefezopf mit dem restlichen verquirlten Ei einpinseln und mit Hagelzucker bestreuen. 25 min backen, evt. die letzten 10 min abdecken damit der Zopf nicht zu dunkel wird.
Rezept von www.essen-und-trinken.de
Zutaten:
500 g Mehl
1 Ei, verquirlt
20 g frische Hefe
75 g Zucker
250 ml Milch (lauwarm)
75 g weiche Butter
1 Prise Salz
Hagelzucker
Zubereitung:
1. Hefe in einer Schüssel zerbröseln. Mit etwas Milch und dem Zucker vermischen. 10 min stehen lassen.
2. Nach 10 min Mehl, Salz, die restliche Milch und 2 EL von dem verquirlten Ei hinzugeben. Mit dem Knethaken erst 3 min bei niedriger Geschwindigkeit, dann 5 min bei höherer Geschwindigkeit kneten. Die Butter stückchenweise dazugeben und weitere 3-4 min kneten bis ein glatter, elastischer Teig entstanden ist. An einem warmen Ort mit einem feuchten Küchentuch bedeckt 1 Stunde gehen lassen.
3. Nachdem der Teig gegangen ist, kurz durchkneten und in 3 gleiche Teile schneiden. Nochmal 10 ruhen lassen.
4. Aus jedem der 3 Teilstücke eine circa 40 cm lange Rolle formen. Backpapier auf ein Backblech geben und direkt auf dem Blech einen lockeren Zopf flechten. Enden zusammenfalten und nochmals 45 min gehen lassen (abgedeckt).
5. Ofen auf 180° Umluft vorheizen. Hefezopf mit dem restlichen verquirlten Ei einpinseln und mit Hagelzucker bestreuen. 25 min backen, evt. die letzten 10 min abdecken damit der Zopf nicht zu dunkel wird.
Rezept von www.essen-und-trinken.de
Freitag, 17. Oktober 2014
Ziegenkäse-Ricotta Ravioli mit Orangen-Thymian Soße
Seit 2 Jahren gibt es diesen Blog nun schon (an der Stelle ein dickes Dankeschön an alle fleißigen Leser und Nachkocher!). Ich werde ja immer mal wieder gefragt, ob mir nicht so langsam die Ideen ausgehen. Ehrlich gesagt, manchmal. Das erste Jahr war entspannt, ich habe einfach alle Rezepte gekocht, die ich eh schon in meinem Repertoire hatte. Und irgendwann war ich damit dann durch (mit wenigen Ausnahmen) und musste mir was neues einfallen lassen. Das hat nun dazu geführt, dass ich Dinge ausprobiert habe, die ich sonst vielleicht nie gekocht hätte. Allein dafür lohnt es sich den Blog weiter am Leben zu erhalten. Außerdem wäre mein Mann wahrscheinlich total entgeistert, wenn ich ihm Essen vorsetzte was vorher nicht fotografiert wurde :-)
Mein neustes "Experiment" sind Nudeln. Vor Jahren hatte ich mir mal eine Nudelmaschine gekauft, die dann natürlich prompt in irgendeinem Schrank verstaubte und bei einem unserer vielen Umzüge aussortiert wurde. Nun habe ich mich erneut an das Thema gewagt und schreibe jetzt den Satz von dem ich nie geglaubt hätte, dass ich ihn je äußern würde: Nudeln machen ist TOTAL einfach. Ehrlich! Indianer-Ehrenwort!
Lohnt sich die Herstellung von Nudeln? Ja, tut sie. Wenn man sie füllt. Klar, man kann auch Spaghetti machen, aber eigentlich macht der Aufwand nur dann wirklich Sinn, wenn man Ravioli, Tortellini, etc. macht, weil man dann die Füllung selber bestimmen kann.
Also, an all diejenigen, die irgendwo in den Tiefen ihrer Schränke eine Nudelmaschine gammeln haben: rausholen, saubermachen, Nudeln produzieren.
Zutaten:

Für den Teig:
170 g Weizenmehl (Tipo00)
40g Semolina (Hartweizengries)
4 Eigelb
1 Ei
1 EL Olivenöl
Salz
Für die Füllung:
200 gr Ziegenkäse (ich nehme die Rollen)
200 gr Ricotta
3 EL geriebenen Parmesa
2 TL Zitronenabrieb
2 EL Zitronensaft
1 TL fein gehackter Thymian
Für die Soße:
150 ml Orangensaft
175 ml Kalbsfond
50 gr kalte Butter
2 Stängel Thymian
Zubereitung:
1. Nudelteig ist extrem einfach in der Herstellung. Man vermischt das Mehl mit dem Gries und gibt alles auf eine Arbeitsfläche. Dann in der Mitte eine Mulde formen und die Eigelb, das Ei, Salz und das Olivenöl hineingeben. Mit der Gabel vermischt man zunächst die Eier und rührt dann langsam das Mehl unter. Sobald der Teig beginnt zusammenzukommen, knetet man ihn mit den Händen weiter bis man einen elastischen, gleichmäßigen Teig hat. Diesen legt man nun für eine halbe Stunden in den Kühlschrank zum ruhen.
2. In der Zwischenzeit kann man die Zutaten für die Füllung vermischen (den Ziegenkäse vorher fein hacken). Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.
3. Für die Soße gibt man Orangensaft und Kalbsfond mit dem Thymian in einen kleinen Topf und kocht das Ganze um circa 1/3 ein.
4. Nun geht es ans Handwerkliche. Circa 1/3 des Teigs etwas andrücken und auf Stufe 1 durch die Nudelmaschine drehen. Die beiden Enden zur Mitte hin einklappen und noch mal quer durch die Maschine laufen lassen. Dies wiederholt man 1x2 mal, bis der Teiglappen rechteckig geform ist. Dann beginnt man die Nudelmaschine nach und nach enger zustellen, bis man Stufe 8 erreicht hat. Mittlerweile hat man einen ziemlich langen und sehr dünnen Teiglappen (keine Sorge, der Teig klebt und reißt nicht, man kann ihn also ohne Probleme handhaben).
5. Um die Nudeln zu füllen, schneidet man diesen Teiglappen in circa 30 cm lange Streifen und halbiert diese der Länge nach. Die Füllung füllt man in eine Spritztüte und platziert sie in 3-4 cm Abständen auf dem ersten Teigstreifen. Nun bepinselt man einen zweiten Teigstreifen mit etwas Wasser und legt ihn über den ersten (den mit der Füllung). Mit dem kleinen Finger, drückt man nun beiden Teigplatten um die Füllung herum zusammen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass kein Luftblasen entstehen. Wenn dies erledigt ist, werden die Ravioli einfach einer nach dem anderen abgeschnitten und auf eine leicht bemehlte Platte gelegt.
6. Vorgänge 4-5 wiederholt man jetzt bis der gesamte Nudelteig aufgebraucht ist. Dann werden die Ravioli in einem großen Topf 3-4 min in siedendem Wasser (nicht kochend!) gegart.
7. Die Soße noch mal erhitzen, kalte Butter unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Zauberstab aufschäumen.
Mit etwas geriebenen Parmesan servieren.
Rezept: www.lamiacuccina.worldpress.com
Mein neustes "Experiment" sind Nudeln. Vor Jahren hatte ich mir mal eine Nudelmaschine gekauft, die dann natürlich prompt in irgendeinem Schrank verstaubte und bei einem unserer vielen Umzüge aussortiert wurde. Nun habe ich mich erneut an das Thema gewagt und schreibe jetzt den Satz von dem ich nie geglaubt hätte, dass ich ihn je äußern würde: Nudeln machen ist TOTAL einfach. Ehrlich! Indianer-Ehrenwort!
Lohnt sich die Herstellung von Nudeln? Ja, tut sie. Wenn man sie füllt. Klar, man kann auch Spaghetti machen, aber eigentlich macht der Aufwand nur dann wirklich Sinn, wenn man Ravioli, Tortellini, etc. macht, weil man dann die Füllung selber bestimmen kann.
Also, an all diejenigen, die irgendwo in den Tiefen ihrer Schränke eine Nudelmaschine gammeln haben: rausholen, saubermachen, Nudeln produzieren.
Zutaten:

Für den Teig:
170 g Weizenmehl (Tipo00)
40g Semolina (Hartweizengries)
4 Eigelb
1 Ei
1 EL Olivenöl
Salz
Für die Füllung:
200 gr Ziegenkäse (ich nehme die Rollen)
200 gr Ricotta
3 EL geriebenen Parmesa
2 TL Zitronenabrieb
2 EL Zitronensaft
1 TL fein gehackter Thymian
Für die Soße:
150 ml Orangensaft
175 ml Kalbsfond
50 gr kalte Butter
2 Stängel Thymian
Zubereitung:
1. Nudelteig ist extrem einfach in der Herstellung. Man vermischt das Mehl mit dem Gries und gibt alles auf eine Arbeitsfläche. Dann in der Mitte eine Mulde formen und die Eigelb, das Ei, Salz und das Olivenöl hineingeben. Mit der Gabel vermischt man zunächst die Eier und rührt dann langsam das Mehl unter. Sobald der Teig beginnt zusammenzukommen, knetet man ihn mit den Händen weiter bis man einen elastischen, gleichmäßigen Teig hat. Diesen legt man nun für eine halbe Stunden in den Kühlschrank zum ruhen.
2. In der Zwischenzeit kann man die Zutaten für die Füllung vermischen (den Ziegenkäse vorher fein hacken). Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.
3. Für die Soße gibt man Orangensaft und Kalbsfond mit dem Thymian in einen kleinen Topf und kocht das Ganze um circa 1/3 ein.
4. Nun geht es ans Handwerkliche. Circa 1/3 des Teigs etwas andrücken und auf Stufe 1 durch die Nudelmaschine drehen. Die beiden Enden zur Mitte hin einklappen und noch mal quer durch die Maschine laufen lassen. Dies wiederholt man 1x2 mal, bis der Teiglappen rechteckig geform ist. Dann beginnt man die Nudelmaschine nach und nach enger zustellen, bis man Stufe 8 erreicht hat. Mittlerweile hat man einen ziemlich langen und sehr dünnen Teiglappen (keine Sorge, der Teig klebt und reißt nicht, man kann ihn also ohne Probleme handhaben).
5. Um die Nudeln zu füllen, schneidet man diesen Teiglappen in circa 30 cm lange Streifen und halbiert diese der Länge nach. Die Füllung füllt man in eine Spritztüte und platziert sie in 3-4 cm Abständen auf dem ersten Teigstreifen. Nun bepinselt man einen zweiten Teigstreifen mit etwas Wasser und legt ihn über den ersten (den mit der Füllung). Mit dem kleinen Finger, drückt man nun beiden Teigplatten um die Füllung herum zusammen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass kein Luftblasen entstehen. Wenn dies erledigt ist, werden die Ravioli einfach einer nach dem anderen abgeschnitten und auf eine leicht bemehlte Platte gelegt.
6. Vorgänge 4-5 wiederholt man jetzt bis der gesamte Nudelteig aufgebraucht ist. Dann werden die Ravioli in einem großen Topf 3-4 min in siedendem Wasser (nicht kochend!) gegart.
7. Die Soße noch mal erhitzen, kalte Butter unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Zauberstab aufschäumen.
Mit etwas geriebenen Parmesan servieren.
Rezept: www.lamiacuccina.worldpress.com
Sonntag, 5. Oktober 2014
Birnen-Marzipan Tarte
Birnen sind im Moment in Saison und das sollte man ausnutzen. Für dieses Rezept habe ich auf Empfehlung meines Obsthändlers Williams Christ Birnen verwendet. Ansonsten ist das Rezept eine Zusammenfügung verschiedener Rezepte rund um das Thema "Tarte" die ich im Internet gefunden habe. Da ich der Meinung war, dass ein Birnentarte ohne "Extras" vielleicht trocken werden könnte, habe ich mich spontan entschlossen, einen Marzipancreme als Unterlage zu verwenden. Hat super geschmeckt!
Zutaten (für eine Tarte):
75 g Zucker
140 g kalte Butter
200 g Mehl
1 Ei
700 g Birnen
100 g Marzipanrohmasse
1 Ei
50 g weiche Butter
1 EL Speisestärke
50 g gemahlene Mandeln
50 g Puderzucker
2 EL Aprikosenmarmelade
Zubereitung:
1. Für den Teig werden Zucker, Butter, Mehl und das Ei einfach vermischt und zügig zu einem glatten Teig verarbeitet. Am einfachsten ist es, wenn man mit der Küchenmaschine (Knethaken) anfängt und dann mit den Händen weitermacht. Dabei sollte man schnell arbeiten, da die Butter sonst weicht wird (außerdem wird Mürbeteig später brüchig wenn man ihn zu lange knetet). Sobald der Teig fertig ist, wird er in Klarsichtfolie gewickelt und in den Kühlschrank gelegt (mindestens eine halbe Stunde).
2. Für die Marzipanmasse, wird das Marzipan mit einer Reibe grob gerieben und mit der Butter und dem Puderzucker zu einer cremigen Masse verquirlt (das kann ein paar Minuten dauern). Dann kommen das Ei, die Mandeln und die Speisestärke dazu.
3. Eine Tarteform mit Butter ausstreichen. Den Teig auf einer bemehlten Oberfläche dünn ausrollen und in die Form geben. Den Teig an mehreren Stellen mit einer Gabel einstechen und mit der Marzipancreme bestreichen.
4. Die Birnen schälen und in Spalten schneiden. Die Tarte damit belegen und mit etwas Zucker bestreuen. Das Ganze wandert nun bei 220°C (keine Umluft) für 20-25 min in den Ofen.
5. Aprikosenmarmelade in einem Topf kurz aufkochen und damit die Tarte bestreichen (vorher etwas abkühlen lassen).
Mit Schlagsahne oder Eis servieren.
Zutaten (für eine Tarte):
75 g Zucker
140 g kalte Butter
200 g Mehl
1 Ei
700 g Birnen
100 g Marzipanrohmasse
1 Ei
50 g weiche Butter
1 EL Speisestärke
50 g gemahlene Mandeln
50 g Puderzucker
2 EL Aprikosenmarmelade
Zubereitung:
1. Für den Teig werden Zucker, Butter, Mehl und das Ei einfach vermischt und zügig zu einem glatten Teig verarbeitet. Am einfachsten ist es, wenn man mit der Küchenmaschine (Knethaken) anfängt und dann mit den Händen weitermacht. Dabei sollte man schnell arbeiten, da die Butter sonst weicht wird (außerdem wird Mürbeteig später brüchig wenn man ihn zu lange knetet). Sobald der Teig fertig ist, wird er in Klarsichtfolie gewickelt und in den Kühlschrank gelegt (mindestens eine halbe Stunde).
2. Für die Marzipanmasse, wird das Marzipan mit einer Reibe grob gerieben und mit der Butter und dem Puderzucker zu einer cremigen Masse verquirlt (das kann ein paar Minuten dauern). Dann kommen das Ei, die Mandeln und die Speisestärke dazu.
3. Eine Tarteform mit Butter ausstreichen. Den Teig auf einer bemehlten Oberfläche dünn ausrollen und in die Form geben. Den Teig an mehreren Stellen mit einer Gabel einstechen und mit der Marzipancreme bestreichen.
4. Die Birnen schälen und in Spalten schneiden. Die Tarte damit belegen und mit etwas Zucker bestreuen. Das Ganze wandert nun bei 220°C (keine Umluft) für 20-25 min in den Ofen.
5. Aprikosenmarmelade in einem Topf kurz aufkochen und damit die Tarte bestreichen (vorher etwas abkühlen lassen).
Mit Schlagsahne oder Eis servieren.
Sonntag, 21. September 2014
Osso Buco a la Milanese - perfektes Herbstessen
Osso Buco ist ein klassisches italienisches Gericht und wird traditionell mit Safran-Risotto oder Polenta serviert. Ich weiss, dass es nicht jedem geheuer ist sich mit Fleischstücken wie einer Beinscheibe auseinanderzusetzen, aber es ist wirklich nicht weiter schwierig. Das schöne am Osso Buco ist ausserdem, dass es trotz langer Garzeit wenig Arbeit macht. Und die Soße ist einfach der Wahnsinn.
Es gibt zwei Möglichkeiten Osso Buco zu garen. Entweder ihr stellt es für circa 2 Stunden in den Ofen oder ihr benutzt einen Schnellkochtopf. Normalerweise würde ich immer letzteres bevorzugen, es kann aber sein, dass die Portion zu groß ist und einen Schnellkochtopf kann man nun mal nicht randvoll packen. Ich habe mich dieses Mal für die Ofen-Variante entschieden und es hat wunderbar funktioniert.
Zutaten (für 4):
4-6 Beinscheiben vom Kalb (je nach Größe)
etwas Mehl
2 Karotten
2 Stangen Sellerie
2 mittelgroße Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
1 l Hühnerbrühe
1 EL Tomatenmark
2 Zweige Rosmarin
1 Glas Weißwein
Für die Gremolata:
1/2 Bund Peterilie
1-2 Knoblauchzehen
1 Zitrone
Zubereitung:
1. Die Beinscheiben waschen, trockentupfen und mit grobem Salz und Pfeffer würzen. Mit einem scharfen Messer die dünne Haut am Rand an mehreren Stellen einschneiden (sonst wölbt sich das Fleisch beim Braten). Mit 1-2 EL Mehl bestäuben. 2 EL Butter und 1 EL Olivenöl in einem Schmortopf erhitzen und die Beinscheiben darin abraten bis sie ordentlich Farbe angekommen haben.
2. In der Zwischenzeit die Ziebeln, Karotten, Sellerie und den Knoblauch schälen bzw. waschen und würfeln. Die Beinscheiben aus dem Topf nehmen, das Fett bis auf einen kleinen Rest abgießen und das Gemüse zusammen mit dem Rosmarin in den Topf geben. Alles zusammen für circa 10 min anschwitzen bis das Gemüse weich ist.
3. Das Tomatenmark dazugeben und alles mit einem Glas Weißwein ablöschen. Sobald der Wein verkocht ist und sich der Bodensatz gelöst hat, gibt man die Brühe dazu, würzt noch mal mit einer Prise Salz und Peffer und legt das Fleisch wieder in den Topf (samt Saft!).
4. Bevor man das Ganze in den Ofen stellt, nimmt man etwas Backpapier und bedeckt das Osso Buch damit - und zwar so, dass das Papier direkt auf der Oberfläche aufliegt (einfach einen Kreis oder ein Oval, je nach Topfform, ausschneiden). Das hilft die Aromen zu konservieren. Dann den Deckel drauf und ab in den Ofen, wo das Osso Buco nun 2 Stunden bei 180°C vor sich hinschmort.
5. Für die Gremolata werden einfach Petersilie und Knoblauch fein gehackt und mit dem Abrieb einer Zitrone vermischt.
6. Nach 2 Stunden Garzeit kommt das Osso Buco aus dem Ofen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und beim Servieren mit der Gremolata bestreuen.
Es gibt zwei Möglichkeiten Osso Buco zu garen. Entweder ihr stellt es für circa 2 Stunden in den Ofen oder ihr benutzt einen Schnellkochtopf. Normalerweise würde ich immer letzteres bevorzugen, es kann aber sein, dass die Portion zu groß ist und einen Schnellkochtopf kann man nun mal nicht randvoll packen. Ich habe mich dieses Mal für die Ofen-Variante entschieden und es hat wunderbar funktioniert.
Zutaten (für 4):
4-6 Beinscheiben vom Kalb (je nach Größe)
etwas Mehl
2 Karotten
2 Stangen Sellerie
2 mittelgroße Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
1 l Hühnerbrühe
1 EL Tomatenmark
2 Zweige Rosmarin
1 Glas Weißwein
Für die Gremolata:
1/2 Bund Peterilie
1-2 Knoblauchzehen
1 Zitrone
Zubereitung:
1. Die Beinscheiben waschen, trockentupfen und mit grobem Salz und Pfeffer würzen. Mit einem scharfen Messer die dünne Haut am Rand an mehreren Stellen einschneiden (sonst wölbt sich das Fleisch beim Braten). Mit 1-2 EL Mehl bestäuben. 2 EL Butter und 1 EL Olivenöl in einem Schmortopf erhitzen und die Beinscheiben darin abraten bis sie ordentlich Farbe angekommen haben.
2. In der Zwischenzeit die Ziebeln, Karotten, Sellerie und den Knoblauch schälen bzw. waschen und würfeln. Die Beinscheiben aus dem Topf nehmen, das Fett bis auf einen kleinen Rest abgießen und das Gemüse zusammen mit dem Rosmarin in den Topf geben. Alles zusammen für circa 10 min anschwitzen bis das Gemüse weich ist.
3. Das Tomatenmark dazugeben und alles mit einem Glas Weißwein ablöschen. Sobald der Wein verkocht ist und sich der Bodensatz gelöst hat, gibt man die Brühe dazu, würzt noch mal mit einer Prise Salz und Peffer und legt das Fleisch wieder in den Topf (samt Saft!).
4. Bevor man das Ganze in den Ofen stellt, nimmt man etwas Backpapier und bedeckt das Osso Buch damit - und zwar so, dass das Papier direkt auf der Oberfläche aufliegt (einfach einen Kreis oder ein Oval, je nach Topfform, ausschneiden). Das hilft die Aromen zu konservieren. Dann den Deckel drauf und ab in den Ofen, wo das Osso Buco nun 2 Stunden bei 180°C vor sich hinschmort.
5. Für die Gremolata werden einfach Petersilie und Knoblauch fein gehackt und mit dem Abrieb einer Zitrone vermischt.
6. Nach 2 Stunden Garzeit kommt das Osso Buco aus dem Ofen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und beim Servieren mit der Gremolata bestreuen.
Sonntag, 14. September 2014
New York Cheesecake
Der amerikanische Cheesecake hat mit dem deutschen Käsekuchen nicht vie gemein, außer vielleicht der Tatsache, dass sie beide nicht gerade kalorienarm sind. Während der deutsche Käsekuchen aus Quark besteht, nimmt man in den USA einfach Philadelphia. Nicht etwa die leichte Yoghurt-Variante, sondern "the real deal". Große Stücke kann man von diesem Cheesecake bestimmt nicht essen, aber er ist saulecker und als kleines Dessert ziemlich perfekt.
Das Rezept habe ich auf der BBC Website gefunden, und im großen und ganzen unverändert übernommen. Die einzige Anpassung war die Zuckermenge, die ich in weiser Voraussicht gleich mal um 1/3 reduziert habe.
Zutaten:
900 g Philadelphia
400 ml Saure Sahne (20% Fett)
1 Zitrone (Abrieb und Saft)
3 EL Mehl
85 g Butter
140 g Kekse (entweder Hobbits oder, für den besonderen Touch, Cantuccini)
3 Eier
1 Eigelb
180 g brauner Zucker
+ 3 EL brauner Zucker
1 1/2 EL Vanilleextrakt
Zubereitung:
1. Die Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz oder Fleischklopfer fein zerkrümeln. Die Butter schmelzen und zusammen mit 1 EL Zucker unter die Kekskrümmel mischen. Eine Kuchenform mit Backpapier auslegen und die Keksmischung darauf verteilen. Andrücken und bei 160 °C Umluft 10 min backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
2. Den Philadelphia in eine Schüssel geben und mit dem Handmixer cremig schlagen (circa 2 min). Dann den Abrieb der Zitrone, 2 EL Zitronensaft, das Vanilleextrakt, das Mehl und 180 g braunen Zucker dazugeben. Sobald alles gut vermischt ist, kommen die nacheinander die 3 Eier, das Eigelb und 250 ml Saure Sahne dazu.
3. Den Rand der Kuchenform mit etwas flüssiger Butter bestreichen und die Philadelphia Masse einfüllen. Das Ganze kommt nun bei 200 °C in den Ofen. Nach 10 min dreht man die Temperatur auf 90°C runter und lässt den Kuchen weitere 25 min backen. Danach stellt man den Ofen aus, kippt die Ofentür leicht und lässt den Kuchen 2 Stunden lang im Ofen abkühlen.
4. Nun vermischt man die restliche Saure Sahne mit 1 EL braunem Zucker und 1 EL Zitronensaft. Diese Mischung wird auf dem abgekühlten Cheesecake verteilt und der Kuchen wandert in den Kühlschrank, wo er mindestens 6-8 Stunden bleiben sollte bevor er serviert wird.
Dazu passen gemischte Beeren.
Dienstag, 9. September 2014
Lachsfilet aus dem Ofen mit zweierlei Salaten
Mit Fisch stehe ich ja ein bisschen auf Kriegsfuß. Ich esse ihn nur selektiv und finde es auch nicht immer ganz einfach ihn wirklich frisch zu bekommen. Meistens involviert das für mich einen Trip ins Frischeparadies und dafür fehlt mir leider oft die Zeit. Mittlerweile bin ich dazu übergegangen auf Vorrat zu kaufen, schliesslich lässt sich Fisch wunderbar einfrieren.
Wenn man Fisch kocht, sind einem bei den Beilagen eigentlich wenig Grenzen gesetzt, aber ich habe schon immer die Kombination aus Fisch, grünem Salat und Kartoffeln geliebt. Daher gibt es das Lachsfilet aus dem Ofen mit einem grünen Salat und einem Kartoffelsalat (der an Einfachheit kaum noch zu überbieten ist). Dann einfach ein bisschen Zitronensaft drübergeben und reinhauen :-)
(Ich muss übrigens gestehen, dass dieses Foto entstanden ist, nachdem ich ein Lachsfilet auf Zedernholz im Grill gegart hatte (daher auch das Weber Holzbrett im Hintergrund). Leider muss ich zugeben, dass sich, zumindest aus meiner Sicht, der Mehrwert dieser Garmethode in Grenzen gehalten hat. Das hier beschriebene Rezept ist demnach dann auch mein "Standard" Lachs Rezept aus dem Ofen. Ich hatte nur gerade kein anderes Foto zur Hand!)
Zutaten (für 2):
1 Lachsfilet mit Haut (circa 500 g)
2 Zitronen
1 großes Bund Dill
300-400 g kleine Kartoffeln (La Ratte)
1 Kopfsalat
1 Schalotte
3-5 EL Joghurt
Olivenöl
Weissweinessig
Zubereitung:
1. Die Kartoffeln waschen und in reichlich Salzwasser wachsweich kochen (je nach Größe circa 25 min). Abgießen und abkühlen lassen.
2. Den Lachs waschen und mit Küchenrolle abtrocknen. Mit etwas Olivenöl, grobem Salz und schwarzen Pfeffer einreiben.
4. Eine Zitrone in Scheiben schneiden und den Boden einer Auflaufform damit auslegen. Mit etwas Dills belegen und den Fisch mit der Hautseite nach oben darauflegen. Im Ofen bei 180°C circa 30 min garen.
3. In der Zwischenzeit Joghurt, Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft vermischen. Eventuell etwas Zucker hinzugeben. Den restlichen Dill fein hacken und untermischen. Die abgekühlten Kartoffeln dazugeben.
4. Für das Salatdressing 4 EL Olivenöl mit 2 EL Essig, der fein gehackten Schalotte, Salz und Pfeffer vermischen. Ich gebe zusätzlich einen TL Honigsenf dazu, ist aber optional.
5. Wenn der Fisch gar ist (er sollte in der Mitte noch ganz leicht glasig sein), einfach die Haut entfernen und den Lachs in der Auflaufform auf den Tisch stellen. Mit etwas Zitronensaft beträufeln. Den grünen Salat anmachen und mit 1-2 EL Schnittlauch verfeineren und alles servieren.
Wenn man Fisch kocht, sind einem bei den Beilagen eigentlich wenig Grenzen gesetzt, aber ich habe schon immer die Kombination aus Fisch, grünem Salat und Kartoffeln geliebt. Daher gibt es das Lachsfilet aus dem Ofen mit einem grünen Salat und einem Kartoffelsalat (der an Einfachheit kaum noch zu überbieten ist). Dann einfach ein bisschen Zitronensaft drübergeben und reinhauen :-)
(Ich muss übrigens gestehen, dass dieses Foto entstanden ist, nachdem ich ein Lachsfilet auf Zedernholz im Grill gegart hatte (daher auch das Weber Holzbrett im Hintergrund). Leider muss ich zugeben, dass sich, zumindest aus meiner Sicht, der Mehrwert dieser Garmethode in Grenzen gehalten hat. Das hier beschriebene Rezept ist demnach dann auch mein "Standard" Lachs Rezept aus dem Ofen. Ich hatte nur gerade kein anderes Foto zur Hand!)
Zutaten (für 2):
1 Lachsfilet mit Haut (circa 500 g)
2 Zitronen
1 großes Bund Dill
300-400 g kleine Kartoffeln (La Ratte)
1 Kopfsalat
1 Schalotte
3-5 EL Joghurt
Olivenöl
Weissweinessig
Zubereitung:
1. Die Kartoffeln waschen und in reichlich Salzwasser wachsweich kochen (je nach Größe circa 25 min). Abgießen und abkühlen lassen.
2. Den Lachs waschen und mit Küchenrolle abtrocknen. Mit etwas Olivenöl, grobem Salz und schwarzen Pfeffer einreiben.
4. Eine Zitrone in Scheiben schneiden und den Boden einer Auflaufform damit auslegen. Mit etwas Dills belegen und den Fisch mit der Hautseite nach oben darauflegen. Im Ofen bei 180°C circa 30 min garen.
3. In der Zwischenzeit Joghurt, Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft vermischen. Eventuell etwas Zucker hinzugeben. Den restlichen Dill fein hacken und untermischen. Die abgekühlten Kartoffeln dazugeben.
4. Für das Salatdressing 4 EL Olivenöl mit 2 EL Essig, der fein gehackten Schalotte, Salz und Pfeffer vermischen. Ich gebe zusätzlich einen TL Honigsenf dazu, ist aber optional.
5. Wenn der Fisch gar ist (er sollte in der Mitte noch ganz leicht glasig sein), einfach die Haut entfernen und den Lachs in der Auflaufform auf den Tisch stellen. Mit etwas Zitronensaft beträufeln. Den grünen Salat anmachen und mit 1-2 EL Schnittlauch verfeineren und alles servieren.
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