Meine Tochter und ich haben in den vergangenen Monaten mehrere Cupcake-Experiemente gewagt, aber das richtige Rezept haben wir nie gefunden. Mal waren die Cupcakes zu trocken, mal war das Icing zu flüssig. Auf der Website "Add-a-pinch" von Robyn Stone bin ich nun endlich fündig geworden. Klar, leichte Kost sind diese Cupcakes nicht, vor allem wegen dem Icing, das nach guter alter amerikanischen Methode fast ausschließlich aus Puderzucker und Butter besteht. Aber ich rede mir einfach ein, dass der Cupcake schließlich klein ist und daher bestimmt keine Spuren auf den Hüften hinterlassen wird :-)
Zutaten (für circa 18 Cupcakes):
Für die Cupcakes:
230 g Mehl
340 g Zucker
80 g Kakaopulver
1 TL Backpulver
Prise Salz
180 ml Milch
90 ml Sonnenblumenöl
2 Eier
1 TL Vanilleextrakt
180 ml kochendes Wasser
Für das Icing:
230 g weiche Butter
80 g Kakaopulver
450 g Puderzucker
60 ml Milch
1 TL Vanilleextrakt
1/2 TL Espresso-Pulver
Zubereitung:
1. Für die Cupcakes alle trockenen Zutaten gut miteinander vermischen. Dann Milch, Eier, Vanilleextrakt und das Öl untermischen. Zuletzt das Wasser dazugeben und den Teig 1 min bei hoher Geschwindigkeit schlagen, damit er etwas luftiger wird. In die Cupcake-Formen einfüllen (3/4 voll) und bei 190°C 12-15 min backen.
2. Den Puderzucker sieben (extrem mühselig!).
3. Butter und Kakaopulver mit dem Mixer gründlich vermischen. Dann nach und nach den Puderzucker und die Milch unterrühren (1 Tasse Puderzucker, 1 EL Milch). Zwischendurch den Mixer immer wieder mal auf hohe Geschwindigkeit stellen und dann weiter machen.
4. Vanilleextrakt und Espressopulver untermischen. Sollte das Icing zu flüssig sein, kann man noch etwas Puderzucker dazugeben. Sollte die Konsistenz zu fest sein, etwas Milch untermischen. Das Icing muss aber fest genug sein, um seine Form zu halten, also Vorsicht.
5. Wenn die Cupcakes abgekühlt sind, das Icing mit einem Spritzbeutel auftragen.
Diese Cupcakes halten sich extrem gut. Die letzte Fuhre hat nach 5 Tagen immer noch genau so gut geschmeckt wie am ersten Tag.
Kochen ist kein Hexenwerk! Jeder kann kochen, vorausgesetzt er/sie ist Willens es zu versuchen. Kochen erfordert keine Profiausrüstung, man muss nicht stundenlang in der Küche schwitzen und es bedarf auch keiner ausgefeilten Techniken um eine leckere Mahlzeit auf den Tisch zu bringen. Alles was man braucht ist etwas Geduld, Liebe zum guten Essen und frische Zutaten.
Freitag, 27. Februar 2015
Donnerstag, 12. Februar 2015
Das perfekte Rote Thai Curry
Ich liebe rote Thai Curries und wenn ich beim Thai gegenüber bestelle, dann immer gerne die Nummer 141: "Hühnchen mit rotem Curry, Kokosmilch und Erdnüssen". Der Unterschied zu einem "normalen" roten Curry ist, dass die Variante mit Erdnüssen etwas milder ist und eine leichte Süße hat. Bis vor kurzen bin ich allerdings immer wieder an dem Versuch gescheitert, dieses Gericht zu Hause so hinzubekommen, dass es auch richtig schmeckt. Irgendwas fehlte immer. Kurz vor Weihnachten bin ich dann fündig geworden. Hier ist es also, das rote Curry mit Erdnüssen.
Kaffir Limettenblätter bekommt man übrigens in jedem Asia-Laden. Am besten kauft man sie gefroren, dann halten sie sich ewig. Ich kann nur wärmstens empfehlen sie nicht wegzulassen, erst die Limettenblätter geben dem Curry seinen besonderen Geschmack.

Zutaten (für 2):
1 Dose Kokosmilch (cremig)
2 EL rote Panang Curry-Paste
2 EL Erdnussbutter (cremig)
1 1/2 EL Fischsauce
3 EL brauner Zucker
Saft einer Limette
3-4 Kaffir Limetttenblätter
1 rote Paprika
1 kleine Dose Bambussprossen
1 handvoll grüner Bohnen
400 g Hähnchenfilet
1 handvoll Erdnüsse
Zubereitung:
1. Hähnchenfilet waschen und in mundgroße Stücke schneiden. Paprika waschen und in feine Streifen schneiden. Bohnen putzen, halbieren, in etwas Salzwasser blanchieren (2-3 min) und zur Seite stellen. Limettenblätter in feine Streifen schneiden. Erdnüsse in ein Küchentuch einschlagen und mit Hilfe eines Nudelholzes zerkleinern.
2. Kokosmilch, Curry-Paste, Erdnussbutter, Fischsauce, Limettensaft, Zucker und Kaffir Limettenblätter in einer tiefen Pfanne vermischen und aufkochen. Evtl. mit etwas Curry-Paste oder Erdnussbutter abschmecken.
3. Hähnchen, Paprika und Bambussprossen in die Sauce geben und auf mittlerer Hitzen garen lassen. Nach 5 min die Bohnen dazugeben.
4. Erdnüsse dazugeben und mit Reis servieren.
Vegetarier lassen einfach das Hähnchen weg und ersetzen es durch eine extra Portion Gemüse.
Kaffir Limettenblätter bekommt man übrigens in jedem Asia-Laden. Am besten kauft man sie gefroren, dann halten sie sich ewig. Ich kann nur wärmstens empfehlen sie nicht wegzulassen, erst die Limettenblätter geben dem Curry seinen besonderen Geschmack.
Zutaten (für 2):
1 Dose Kokosmilch (cremig)
2 EL rote Panang Curry-Paste
2 EL Erdnussbutter (cremig)
1 1/2 EL Fischsauce
3 EL brauner Zucker
Saft einer Limette
3-4 Kaffir Limetttenblätter
1 rote Paprika
1 kleine Dose Bambussprossen
1 handvoll grüner Bohnen
400 g Hähnchenfilet
1 handvoll Erdnüsse
Zubereitung:
1. Hähnchenfilet waschen und in mundgroße Stücke schneiden. Paprika waschen und in feine Streifen schneiden. Bohnen putzen, halbieren, in etwas Salzwasser blanchieren (2-3 min) und zur Seite stellen. Limettenblätter in feine Streifen schneiden. Erdnüsse in ein Küchentuch einschlagen und mit Hilfe eines Nudelholzes zerkleinern.
2. Kokosmilch, Curry-Paste, Erdnussbutter, Fischsauce, Limettensaft, Zucker und Kaffir Limettenblätter in einer tiefen Pfanne vermischen und aufkochen. Evtl. mit etwas Curry-Paste oder Erdnussbutter abschmecken.
3. Hähnchen, Paprika und Bambussprossen in die Sauce geben und auf mittlerer Hitzen garen lassen. Nach 5 min die Bohnen dazugeben.
4. Erdnüsse dazugeben und mit Reis servieren.
Vegetarier lassen einfach das Hähnchen weg und ersetzen es durch eine extra Portion Gemüse.
Sonntag, 1. Februar 2015
Lammkoteletts mit Nuss-Kräuter Kruste (mit kleinem Kniff)
Ich habe letztes Jahr einen Kochkurs bei Johann Lafer gemacht (kann ich übrigens sehr empfehlen!) und bei der Gelegenheit ein paar kleine Tricks und Kniffe gelernt, die für einen Profi-Koch ohne Frage selbstverständlich sind, einem als Laien aber ein echtes Aha-Erlebnis bescheren. In diesem Fall: der perfekte Weg Lamm mit Kruste zu machen - und zwar so, dass die Kruste tatsächlich auf dem Lamm liegen bleibt und nicht sofort herunterrutscht. Vorab nur soviel: das Ganze involviert einen Gefrierbeutel und ein Nudelholz!
Zutaten (für 4):
2 Lammkarrees
60 g grobe Semmelbrösel
60 g gemischte Nüsse
2 EL gehackte Petersilie
1 EL gehackten Rosmarin
150 g weiche Butter
Zubereitung:
1) Lammkarrees parieren und in dicke Stücke (jeweils 2-3 Knochen) schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen und zur Seite stellen.
2) Für die Kruste werden die Nüsse fein gehackt und mit den restlichen Zutaten (plus etwas Salz & Pfeffer) vermischt. In einen Gefrierbeuten geben und mit Hilfe eines Nudelholzes auf eine Dicke von circa 5 mm auswalzen. In die Tiefkühltruhe legen (30 min sollten reichen).
3) Ofen auf 200°C (keine Umluft) vorheizen. Lammkarrees in einer Pfanne 2 min von jeder Seite scharf anbraten und dann in den Ofen legen. 20 min garen lassen.
4) Zwischendurch den Gefrierbeutel aus dem Kühlfach nehmen und etwas antauen lassen. Den Gefrierbeutel aufscheiden und die Mischung mit einem scharfen Messer in rechteckige Stücke schneiden.
5) Das Lamm aus dem Ofen holen. Jedes Stück mit Nuss-Kruste belegen und weitere 3-5 min in den Ofen geben. Zum Schluss kurz den Grill anmachen.
6) Das Lamm circa 5 min ruhen lassen und servieren.
Zutaten (für 4):
2 Lammkarrees
60 g grobe Semmelbrösel
60 g gemischte Nüsse
2 EL gehackte Petersilie
1 EL gehackten Rosmarin
150 g weiche Butter
Zubereitung:
2) Für die Kruste werden die Nüsse fein gehackt und mit den restlichen Zutaten (plus etwas Salz & Pfeffer) vermischt. In einen Gefrierbeuten geben und mit Hilfe eines Nudelholzes auf eine Dicke von circa 5 mm auswalzen. In die Tiefkühltruhe legen (30 min sollten reichen).
3) Ofen auf 200°C (keine Umluft) vorheizen. Lammkarrees in einer Pfanne 2 min von jeder Seite scharf anbraten und dann in den Ofen legen. 20 min garen lassen.
4) Zwischendurch den Gefrierbeutel aus dem Kühlfach nehmen und etwas antauen lassen. Den Gefrierbeutel aufscheiden und die Mischung mit einem scharfen Messer in rechteckige Stücke schneiden.
6) Das Lamm circa 5 min ruhen lassen und servieren.
Donnerstag, 29. Januar 2015
Chili-con-Carne: passend zum Wetter
Passend zum Wetter haben wir vor ein paar Tagen einen großen Topf Chili-con-Carne gekocht. Schmeckt lecker, macht warm und lässt sich gut einfrieren. Darum immer gleich etwas mehr kochen, dann lohnt es sich richtig. Rezepte für Chili findet man wie Sand am Meer, ob die Unterschiede letztendlich so groß sind, weiß ich nicht. Wichtig ist hauptsächlich, dass man das Chili schön lange einkochen lässt, nur so gelingt die sämige Konsistenz.
Zutaten (für 4 - mit Resten):
500 gr Rinderhack
2 Dosen Kidney-Bohnen
1 große Dose geschälte Tomaten
2 große Zwiebeln
1 Karotte
2 Stangen Sellerie
4 Knoblauchzehen
2 mittelgroße rote Paprika
2 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
1 TL Chilipulver
1 1/2 TL gemahlener Zimt
2 EL Paprikapulver, edelsüß
400 ml Rinderbrühe
1 EL Tomatenmark
Zubereitung:
1. Sellerie, Karotten und Zwiebeln schälen und würfeln. In einem großen Topf in etwas Olivenöl anschwitzen bis die Zwiebeln beginnen weich zu werden (circa 5 min). Fleisch dazugeben und mitbraten bis das Fleisch krümelig ist.
2. Gewürze untermischen. Paprika würfeln und ebenfalls untermischen. Tomatenmark unterrühren, Bohnen, Tomaten und Brühe dazugeben. Alles gut durchrühren, mit einer ordentlichen Prise Salz und Pfeffer würzen und bei mittlerer bis niedriger Hitze 2-3 h leise köcheln lassen.
3. Das Chili ist fertig, wenn ein Großteil der Flüssigkeit verkocht ist. Meiner Meinung nach sollte ein Chili nicht die Konsistenz einer Suppe oder eines flüssigen Eintopfes haben, sondern relativ "trocken" sein.
Die Art und Weise wie man Chili serviert, ist jedem selber überlassen. Ich persönlich esse es am liebsten mit etwas Sour Cream und frisch gehackten Zwiebeln. Alternativ kann man aber auch Sour Cream und geriebenen Cheddar nehmen, oder Cheddar mit etwas Guacamole. Dazu ein Stück
Brot und fertig ist das perfekte Winteressen.
Zutaten (für 4 - mit Resten):
500 gr Rinderhack
2 Dosen Kidney-Bohnen
1 große Dose geschälte Tomaten
2 große Zwiebeln
1 Karotte
2 Stangen Sellerie
4 Knoblauchzehen
2 mittelgroße rote Paprika
2 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
1 TL Chilipulver
1 1/2 TL gemahlener Zimt
2 EL Paprikapulver, edelsüß
400 ml Rinderbrühe
1 EL Tomatenmark
Zubereitung:
1. Sellerie, Karotten und Zwiebeln schälen und würfeln. In einem großen Topf in etwas Olivenöl anschwitzen bis die Zwiebeln beginnen weich zu werden (circa 5 min). Fleisch dazugeben und mitbraten bis das Fleisch krümelig ist.
2. Gewürze untermischen. Paprika würfeln und ebenfalls untermischen. Tomatenmark unterrühren, Bohnen, Tomaten und Brühe dazugeben. Alles gut durchrühren, mit einer ordentlichen Prise Salz und Pfeffer würzen und bei mittlerer bis niedriger Hitze 2-3 h leise köcheln lassen.
3. Das Chili ist fertig, wenn ein Großteil der Flüssigkeit verkocht ist. Meiner Meinung nach sollte ein Chili nicht die Konsistenz einer Suppe oder eines flüssigen Eintopfes haben, sondern relativ "trocken" sein.
Die Art und Weise wie man Chili serviert, ist jedem selber überlassen. Ich persönlich esse es am liebsten mit etwas Sour Cream und frisch gehackten Zwiebeln. Alternativ kann man aber auch Sour Cream und geriebenen Cheddar nehmen, oder Cheddar mit etwas Guacamole. Dazu ein Stück
Brot und fertig ist das perfekte Winteressen.
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Samstag, 17. Januar 2015
Tomatencurry mit Kokosreis
Ich befinde mich derzeit offensichtlich im Nigella-Lawson-Fieber. Nachdem ich erst vor Kurzem die Chili-Marmelade und den Rosenkohl mit Maronen von ihr nachgekocht habe, war letzte Woche das Tomaten-Curry mit Kokosreis dran - ein Rezept, dass schon ewig auf meiner Liste steht. Der große Vorteil dieses Rezepts ist, dass es nicht nur sehr einfach (!) in der Herstellung ist, es ist auch noch wahnsinnig gesund und eignet sich daher ganz hervorragend für diese Jahreszeit (mal ehrlich, wer hält nach Weihnachten nicht zumindest ein bisschen Diät!?).
Zutaten (für 4):
750 g Kirschtomaten
300 g TK Erbsen
2 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
2 TL Kurkuma
1 TL Senfpulver
1 TL Chili-Pulver
1 TL Garam Masala
Salz
Pfeffer
2 Tassen Basmati-Reis
2 Tassen Kokosmilch
2 Tassen Wasser
1 Limette
Zubereitung:
1. Zwiebeln würfeln, Knoblauch hacken, Kirschtomaten halbieren.
2. Zwiebeln in etwas Olivenöl anschwitzen bis sie anfangen weich zu werden. Den Knoblauch und die Gewürze dazugeben und das Ganze weitere 1-2 Minuten anbraten. Die Tomaten hinzufügen, gut durchmischen und bei geschlossenem Deckel 20 min köcheln lassen. Hin und wieder umrühren.
3. In der Zwischenzeit die Erbsen in kochendem Wasser 5 min bissfest garen. Abgießen und zur Seite stellen. Den Reis mit etwas Salz, Kokosmilch und Wasser zum Kochen bringen und bei niedriger Hitze und geschlossenem Deckel garen bis die Flüssigkeit absorbiert wurde (circa 10 min).
4. Kurz vor dem Servieren die Erbsen zu den Tomaten geben und das Ganze mit Salz abschmecken. Reis mit Limettensaft abschmecken.
Zutaten (für 4):
750 g Kirschtomaten
300 g TK Erbsen
2 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
2 TL Kurkuma
1 TL Senfpulver
1 TL Chili-Pulver
1 TL Garam Masala
Salz
Pfeffer
2 Tassen Basmati-Reis
2 Tassen Kokosmilch
2 Tassen Wasser
1 Limette
Zubereitung:
1. Zwiebeln würfeln, Knoblauch hacken, Kirschtomaten halbieren.
2. Zwiebeln in etwas Olivenöl anschwitzen bis sie anfangen weich zu werden. Den Knoblauch und die Gewürze dazugeben und das Ganze weitere 1-2 Minuten anbraten. Die Tomaten hinzufügen, gut durchmischen und bei geschlossenem Deckel 20 min köcheln lassen. Hin und wieder umrühren.
3. In der Zwischenzeit die Erbsen in kochendem Wasser 5 min bissfest garen. Abgießen und zur Seite stellen. Den Reis mit etwas Salz, Kokosmilch und Wasser zum Kochen bringen und bei niedriger Hitze und geschlossenem Deckel garen bis die Flüssigkeit absorbiert wurde (circa 10 min).
4. Kurz vor dem Servieren die Erbsen zu den Tomaten geben und das Ganze mit Salz abschmecken. Reis mit Limettensaft abschmecken.
Mittwoch, 31. Dezember 2014
Rosenkohl-Trauma Verarbeitung
Rosenkohl gehört ja nun nicht gerade zu den beliebteren Gemüsesorten die man so kennt. Wer hat ihn nicht schon gegessen, den lieblos zerkochten Rosenkohl aus der Kantine, der nach nichts schmeckt und bei dem die einzige herausragende Leistung des Kochs war, das Gemüse punktgenau so zu garen, dass der Rosenkohl innen steinhart und außen matschig ist. Alle diejenigen, die gerne ihr Kantinen-Rosenkohl-Trauma verarbeiten würden, fordere ich hiermit heraus dem Brassica oleracea var. gemmifera noch eine Chance zu geben. Wie so oft, greife ich auf die Inspiration von Nigella Lawson zurück, die in ihrem Buch "Feasts" das, meiner Meinung nach, beste Rosenkohl Rezept aller Zeiten vorgestellt hat.
Zutaten (für 4):
1 kg Rosenkohl
150 g durchwachsenen Speck
70 ml Madeira (alternativ nimmt man am besten Sherry)
1 Packung Maronen (vorgekocht)
1 EL Butter
Salz
Pfeffer
Zubereitung:
1. Rosenkohl von welken Blättern befreien und am Strunk mit einem kleinen Messer kreuzweise einschneiden. In einem Topf mit reichlich Salzwasser garen, bis der Rosenkohl bißfest ist (circa 8-10 min). Abgießen und zur Seite stellen. Wer ganz besonders gründlich sein will, kann den Rosenkohl an dieser Stelle auch gerne im Eiswasser legen, dann bleibt er besonders schön grün.
2. Speck in Würfel schneiden und in der Butter anbraten bis der Speck beginnt leicht braun zu werden. Nun gibt man die Maronen hinzu und löscht das Ganze mit Madeira oder Sherry ab. Ein paar Minuten köcheln lassen, so dass der Alkohol verfliegt.
3. Kurz bevor man servieren will, gibt man nun den Rosenkohl in den Topf. Alles vorsichtig umrühren (evtl. nochmals etwas köcheln lassen bis der Rosenkohl wieder warm ist) und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Zutaten (für 4):
1 kg Rosenkohl
150 g durchwachsenen Speck
70 ml Madeira (alternativ nimmt man am besten Sherry)
1 Packung Maronen (vorgekocht)
1 EL Butter
Salz
Pfeffer
Zubereitung:
1. Rosenkohl von welken Blättern befreien und am Strunk mit einem kleinen Messer kreuzweise einschneiden. In einem Topf mit reichlich Salzwasser garen, bis der Rosenkohl bißfest ist (circa 8-10 min). Abgießen und zur Seite stellen. Wer ganz besonders gründlich sein will, kann den Rosenkohl an dieser Stelle auch gerne im Eiswasser legen, dann bleibt er besonders schön grün.
2. Speck in Würfel schneiden und in der Butter anbraten bis der Speck beginnt leicht braun zu werden. Nun gibt man die Maronen hinzu und löscht das Ganze mit Madeira oder Sherry ab. Ein paar Minuten köcheln lassen, so dass der Alkohol verfliegt.
3. Kurz bevor man servieren will, gibt man nun den Rosenkohl in den Topf. Alles vorsichtig umrühren (evtl. nochmals etwas köcheln lassen bis der Rosenkohl wieder warm ist) und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Montag, 15. Dezember 2014
Chili-Marmelade - die etwas andere Ergänzung zur Käseplatte
Auf der Suche nach einem Mitbringsel für eine Weihnachtsparty, bin ich über dieses geniale Rezept von Nigella Lawson gestolpert. Das Foto sah irre aus, zumal die leuchtend rote Farbe auch noch perfekt zur Saison passt. Ich gebe zu, dass ich nicht ganz sicher war, ob eine Chili-Marmelade nicht jeden Käse vollkommen überlagern würde, tatsächlich funktioniert die Kombination aber ganz wunderbar (zumindest bei den kräftigen Käsesorten, die ich bevorzuge).
Zutaten (für 3 Marmeladegläser):
100 gr rote Chilis (die langen roten, die man in jedem Supermarkt bekommt)
100 gr rote Paprika
400 ml Apfelessig
600 gr Gelierzucker
Zubereitung:
1. Chili und Paprika entkernen, in grobe Stücke schneiden und in der Küchenmaschine fein hacken.
2. Essig und Zucker in einen Topf geben. Zucker bei mittlerer Hitze auflösen lassen (aus irgendeinem Grund soll man hierbei nicht umrühren).
3. Sobald sich der Zucker aufgelöst hat, Chili und Paprika dazugeben und die Mischung 10 min kräftig kochen lassen. Dann nimmt man den Topf vom Herd und lässt das Ganze 40 min abkühlen.
4. Danach einfach in sterilisierte Marmeladegläser abfüllen und vollkommen auskühlen lassen.
Zutaten (für 3 Marmeladegläser):
100 gr rote Chilis (die langen roten, die man in jedem Supermarkt bekommt)
100 gr rote Paprika
400 ml Apfelessig
600 gr Gelierzucker
Zubereitung:
1. Chili und Paprika entkernen, in grobe Stücke schneiden und in der Küchenmaschine fein hacken.
2. Essig und Zucker in einen Topf geben. Zucker bei mittlerer Hitze auflösen lassen (aus irgendeinem Grund soll man hierbei nicht umrühren).
3. Sobald sich der Zucker aufgelöst hat, Chili und Paprika dazugeben und die Mischung 10 min kräftig kochen lassen. Dann nimmt man den Topf vom Herd und lässt das Ganze 40 min abkühlen.
4. Danach einfach in sterilisierte Marmeladegläser abfüllen und vollkommen auskühlen lassen.
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